„Großkampftag“ mit 15 Schüler/-innen aus verschiedenen Schulen in den Stadtteilen Lokstedt, Niendorf und Schnelsen, die gestern einen ereignisreichen Girls- und Boys-Day erlebten.
Die Mädchen und Jungen zwischen 10 und 14 Jahren hatten erst einmal im Rathaus ein tolles Programm: Zusammen mit über 150 weiteren Kindern und Jugendlichen aus diversen Abgeordnetenbüros wurden sie zunächst im großen Festsaal von unserem Fraktionsvorsitzenden Dirk Kienscherf begrüßt.
Schon da zeigte sich bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gewisses ehrfurchtsvolles Staunen über unser historisch einmaliges Rathaus, und umso größer war die Freude, dann bei einer Rallye selbstständig durch das Gebäude zu streifen und dabei verschiedene Aufgaben zu lösen. Selbstredend zückten dabei etliche „Kids“ ihre Smartphones, fotografierten die historischen Räume und machten Selfies.
Ein weiterer Höhepunkt wartete dann wieder im Festsaal, in Person unseres Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher. Der ließ es sich trotz eines vollen Terminkalenders nicht nehmen, ein paar Worte über seinen „Job“ zu sagen und dann auch noch für viele Fragen zur Verfügung stand. Nach einem Gruppenbild mit Peter Tschentscher wurde er noch von dutzenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern umlagert, tauschte sich auch mit ihnen kurz aus und ließ noch zahlreiche Selfies mit ihm machen.

Zum Schluss ging es dann für alle noch einmal in unseren Plenarsaal, wo unsere Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit sich auch sehr über die große Zahl freute, eine kurze Rede hielt und ebenso noch zahlreiche Fragen beantwortete.


Nach diesem schon aufregenden Vormittag ging nach einem gemeinsamen Mittagessen ins Wahlkreisbüro meines Kollegen Marc Schemmel, wo es dann dort noch eine weitere Rallye durch das Quartier, eine Quizrunde und eine abschließende Gesprächsrunde gab.
Die Mädchen und Jungen erlebten einen sehr schönen Tag, der sie vielleicht spielerisch ein wenig mehr an das tägliche Politikgeschehen heranführen konnte.

Der Andrang vorher war insgesamt wie auch schon in den letzten Jahren sehr groß, so dass wir einige Bewerber/-innen auf das nächste Jahr vertrösten mussten. Wir werden das dann wieder frühzeitig ankündigen, hier auf der Homepage und auch u. a. im Niendorfer Wochenblatt. Unser Angebot gilt dabei vorrangig für Schüler/innen aus Lokstedt, Niendorf und Schnelsen, und zudem für Kinder und Jugendliche, die an diesem schönen Aktionstag bei uns bislang noch nicht teilgenommen haben.
Und grundsätzlich noch einmal zur Bedeutung dieses Aktionstages, der auch „Zukunftstag“ genannt wird:
Die ursprüngliche Idee für einen zunächst nur an Mädchen gerichteten Girls-Day war vor 25 Jahren, dass diese an einem Tag mal in einen eher typischen Männerberuf „hineinschnuppern“, also z. B. in technische und handwerkliche Bereiche, um verkrustete Strukturen aufzubrechen und somit auch Mädchen für derartige Tätigkeiten zu begeistern.
Im Umkehrschluss kamen mit der Zeit dann auch Angebote für Jungen auf, an einem Boys-Day einmal einen eher typisch weiblichen Beruf kennenzulernen, u. a. in Krankenhäusern und Altenheimen.
Diese Angebote wurden im Laufe der Zeit erheblich erweitert, was zum einen sicherlich sehr interessant wurde, zum anderen aber die ursprüngliche Idee etwas verwässert hat. Es wäre insofern schön, wenn sich Schülerinnen und Schüler auch wieder vermehrt dazu entschließen würden, an dem Aktionstag auch einen der angesprochenen Berufe kennenzulernen.
Besonders im technischen Bereich brauchen wir in der Zukunft fähige Menschen, die uns weiter voranbringen, auch wird vor allem im Handwerk händeringend nach Nachwuchs gesucht, ebenso sieht es beim Krankenhaus- und Pflegeheimpersonal aus.
Das alles soll natürlich nicht daran hindern, sich auch wieder bei uns für den Girls und Boys-Day zu bewerben. Denn auch in der Politik brauchen wir junge Menschen, die sich engagieren wollen, und vielleicht über diesen Weg Lust bekommen, in einer demokratischen Partei mitzuarbeiten, vielleicht auch am Anfang nur ein bisschen.
Insofern bieten wir unseren Aktionstag auch Mädchen und Jungen an – wir haben in der SPD schon sehr lange die 50-50-Quote für Kandidatenlisten, Delegierten- und Organisationwahlen sowie die Besetzung wichtiger Posten eingeführt und freuen uns über jedes neue junge Gesicht, egal ob weiblich oder männlich.