Am kommenden Sonntag entscheiden die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, ob Hamburg sich weiter für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben wird.
Vor vielen Wochen wurden die Wahlunterlagen dafür verschickt, und wer noch nicht per Briefwahl abgestimmt hat, kann das am Sonntag, 31. Mai, von 8 bis um 18 Uhr, vor Ort nachholen.
Es gibt in der ganzen Stadt 178 Wahllokale, und man ist nicht an ein spezielles Stimmbezirks-Wahllokal gebunden, man kann also frei entscheiden, wo man abstimmen will.
Wichtig dabei ist: Bitte unbedingt den Abstimmungsschein und ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mitbringen.
Hier der Link zur Liste mit allen Wahllokalen, nach Bezirken sortiert:
In den letzten Monaten haben wir bei vielen Sitzungen und Terminen über das Konzept informiert und diskutiert, Chancen und Risiken abgewogen, uns mit Kritik auseinandergesetzt sowie Fakten und Daten beleuchtet.
Eine Olympiabewerbung ist weit mehr als nur ein Sportereignis. Es geht um die Frage, wie wir unsere Stadt in den kommenden Jahrzehnten weiterentwickeln wollen. Olympische und Paralympische Spiele können dabei ein starker Motor für Hamburg sein – für die Modernisierung unserer Infrastruktur, den Ausbau der Mobilität, mehr Barrierefreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade die Planungen rund um das Olympische Dorf in der Science City Bahrenfeld zeigen, wie aus einer zeitlich begrenzten Veranstaltung langfristiger Nutzen für die Menschen in unserer Stadt entstehen kann. Nach den Spielen sollen dort neue Wohnungen entstehen, davon mehr als die Hälfte gefördert und damit bezahlbar.
Gleichzeitig bietet die Bewerbung große Chancen für den Sport selbst. Hamburg ist schon heute eine starke Sportstadt mit Rekordzahlen in den Vereinen, großen Investitionen in Sportstätten und vielen niedrigschwelligen Bewegungsangeboten für alle Generationen. Olympische und Paralympische Spiele würden dieser positiven Entwicklung zusätzlichen Rückenwind geben – vom Breitensport bis zum Spitzensport, von Inklusion bis zur Nachwuchsförderung.
Eine solche Bewerbung kann nur erfolgreich sein, wenn sie transparent, nachhaltig und gemeinsam mit den Hamburgerinnen und Hamburgern gestaltet wird. Deshalb ist die Beteiligung so entscheidend. Wer es noch nicht getan hat, sollte die Gelegenheit nutzen, sich zu informieren und am Ende auch abzustimmen.
Hier noch einmal der Link zum entsprechenden Internetauftritt unserer Stadt, wo sich auch mit möglichen Risiken und Gegenargumenten intensiv auseinandergesetzt wird:
https://www.hamburg-activecity.de/olympia
Nachdem die Bevölkerung bei unseren Mitbewerbern München und Rhein-Ruhgebiet sich deutlich für die Spiele ausgesprochen und auch in Berlin jüngst die Bewerbung für die Hauptstadt auf den Weg gebracht wurden, liegt es nun an uns allen, ob Hamburg mit einem starken Votum die Chance haben wird, weltoffene, nachhaltige und inklusive Spiele zu organisieren, die weit über den Sport hinaus positive Impulse für unsere Stadt setzen kann.
